Margarethe's Blog aus Liechtenstein

Frauen in Liechtenstein - Monika Siegl

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Monika Siegl – Frauen in Liechtenstein

Ihre Kindheit und Jugendzeit verbrachte Monika als drittes von sieben Kindern, erst in Kärnten und nach dem Umzug der Familie mit 4 Jahren in Hall im Tirol. Ein Stadthaus mit einem riesigen Dachboden, mit vielem alten Krimskrams, wo die Kinder Streiche ausheckten konnten und sich ihre eigene Welt bauten, das bleibt in Erinnerung. Rückblickend war ihre Mutter mit sieben Kindern schlichtweg überfordert. Das lag nicht nur daran das Geld knapp war und gespart werden musste. Die Mutter war sehr kreativ und konnte aus vielen Dingen etwas herstellen und Schönes entstehen lassen. Sei es das sie wunderbare Kleidchen für die Kinder strickte oder nähte, oder das sie aus allen das die Natur hergibt, feine Sachen kochte oder einmachte. Ein Beerentatsch oder feine Marmelade, Holunderblütensaft und Apfelmus sind die Naturerzeugnisse die bei Monika sofort bildhaft auftauchen wenn sie an diese Zeit denkt.

Ihr Grossvater mütterlicherseits, der war es der Monika von klein auf mitnahm in die Natur und zu den Bauern ringsum, der ihr die Natur und besonders auch die Tierwelt, vor allem die Pferde nähergebracht, und ihr Leben und ihren Werdegang geprägt hat. Er wollte Monika ursprünglich schon mit einem reichen Bauern verheiraten um ihr diesen Zugang zu ermöglichen. Denn bereits in der frühen Kindheit hat sie die Nähe zu den Tieren gesucht und spürte das sie ihnen Gutes tun konnte. Monika selbst hat sich wohl bereits als Kind schon immer für den schwierigeren Weg entschieden, mit der Überzeugung dass dieser sie stark macht! Sie war ein Kind das früh erfahren hat, dass sie sich selbst Raum verschaffen muss für sich selbst und früh gelernt hat auf ihre eigenen Gefühle zu hören.

Als zwölfjähriges Mädchen hat Monika bereits die ersten Reitstunde genommen, eisern dafür von ihrem Taschengeld gespart Die Nähe zu den Pferden suchte sie mit ihrer spontanen Art damals auch bei den Kaiserjägern und der Polizei, dort durfte sie die Pferde berühren und spüren. Als junge Erwachsene kaufte sie sich bereits ihr eigenes Pferd, das sie dann allerdings als mit ihrem Verlobten nach Liechtenstein umsiedelte, schweren Herzens zurücklassen musste.

Wenn Monika im Wald auf einen Baumstamm sitzt und den Vögeln zuhören kann, das Moos riecht, den Wald spürt, dann zeigt ihr Lächeln wie sehr sie das geniesst und was es bei ihr bewirkt. Oder wenn sie mit ihrem Kutschengespann durch die Auen traben kann, dann ist sie glücklich. Sie ist ein Naturkind, und sieht die Schönheit der Natur bei Wind und Wetter, diese Schönheit zu sehen und zu spüren bedeutet für sie Lebensqualität. Erfolg ist für Monika wenn ihr Umfeld glücklich und zufrieden ist und sie andere an ihrem Glück teilhaben lassen kann.

Erreichen möchte sie für ihr Leben das sie gesund alt werden kann. In einer Gesellschaft in der jeder seinen Beitrag leistet. Es sich gemeinsam gut gehen lassen, und die Gemeinschaft leben, das sind ihre Vorstellungen vom schönen und zufriedenen Leben. Irgendwann würde sie auch gerne einen Tag pro Monat auf einem Gnadenhof mitarbeiten um den Menschen bewusst zu machen, was Tiere geben können. Viel reisen, die Welt sehen und irgendwann eine eigene Praxis führen und damit das Wohlgefühl bei Mensch und Tier in Einklang bringen, das sind ihre Zukunftspläne.

Bewusst machen möchte sie den Menschen dass Tiere nicht nur Arbeitstiere, Sportgeräte oder Kuscheltiere sind. Sondern Individuen, von Gott gegeben, und Lebewesen mit Gefühlen und einer ausgeprägten Intuition. In ihrer Arbeit mit den Tieren spürt sie das immer wieder. Dabei freut sie sich jedoch auch über das Privileg den Ausgleich zu haben, in der Arbeit mit den Menschen denen sie schöne und wertvolle Schmuckstücke näher bringen kann und dem Einklang mit der Natur und den Tieren. Monika ist es auch wichtig dass jedem Menschen bewusst ist, dass die eigenen Selbstheilungskräfte viel bewirken und bewegen können. Darin möchte sie die Menschen bestärken und das auch vorleben. Die Gemeinschaft, ein Miteinander und nicht gegeneinander, arbeiten und leben, dazu gemeinsam alt werden, egal ob reich oder arm, im Einklang mit der Natur und den Menschen, das wünscht sich Monika für ihr Umfeld und ihr weiteres Leben.

Geniessen können und teilen – dafür kann sie täglich DANKE sagen.

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